Universum Kleingarten

Mit Jahresbeginn startete ein Pilot-Projekt zur Stärkung der Kleingärten als Kooperation zwischen dem BUND Region Hannover und dem Kleingartenverein Vereinigte Steintormasch e.V. Unter dem Motto „Universum Kleingarten“ steht die Ökologisierung der Kleingärten und die Rückbesinnung auf ihre ursprüngliche Idee mit der Drittelung der Fläche im Mittelpunkt: Ein Drittel soll wieder für den Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf genutzt werden, die anderen für Erholung und als Ziergarten. Die Ergebnisse der einjährigen Pilotphase sollen in ein längerfristiges Nachfolgeprojekt des BUND mit dem Bezirksverband der Kleingärtner einfließen.

Das Pilot-Projekt wird von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung gefördert.

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Schwerpunkte des Projekts
Reaktivierung des Gemüseanbaus unter Berücksichtigung der Sortenvielfalt und der Verwertung von Obst, insbesondere Äpfeln. Förderung des organischen Kreislaufs im Kleingarten durch stetiges Mulchen und gezielte Kompostierung. Anwendung von Verfahren der Biologischen Pflanzenstärkung und Schädlingsabwehr statt Chemieeinsatz im Kleingarten. Schulung von Fachberaterinnen und Fachberatern sowie interessierten Vorstands- und Vereinsmitgliedern.

Was ist bisher geschehen?
Für die Umsetzung wurden 34 Gärtnerinnen und Gärtner aus allen fünf Kolonnien des Vereins gewonnen, auch Anfänger, die in ihren Gärten Gemüseanbau, Kompostierung und Pflanzenstärkung beispielhaft umsetzen. Theoretisches Rüstzeug erhielten sie von März bis Mai bei Vorträgen zu den Themen Jahresanbauplan, Grundlagen Gemüseanbau, Folge- und Mischkultur; Boden und Bodenbearbeitung, Gründüngung, Mulchen sowie Pflanzenkohle-Kompost mit der Terra-Preta-Methode.
Im April besuchte das BUND-Team jeden Teilnehmer-Garten zur Bestandsaufnahme und Beratung bzgl. geeigneter Anbaumethoden. Viele Gärtnerinnen und Gärtner entschieden sich, speziell für den Gemüseanbau Hochbeete zu bauen. Ein wichtiger Baustein war das Messen des pH-Werts in den geplanten Beeten: der Boden war vielfach zu sauer, nicht zuletzt aufgrund früherer oder noch immer vorhandener Koniferen in der Nähe. Mithilfe einer Sammelbestellung von Kalk und Kompost konnte hierbei Abhilfe geschaffen werden. Hier geht’s zur Fotostrecke der HAZ.

Im März hat das BUND-Team Saatgut zur Direktsaat ausgegeben und an drei Terminen im April und Mai wurden jeweils vorgezogene Gemüsepflanzen abgegeben. Im Anschluss daran fanden Workshops wie Pflanzenkohle-Kompost-Ansatz herstellen, Hochbeetbau, Gemüsebeet- bzw. Tomatenpflege und Vorstellung geeigneter Gartengeräte statt. Alle Modellgärtnerinnen und -gärtner sind von Anfang an begeistert bei der Sache!

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Weitere Veranstaltungen innerhalb des Projekts

Öffentliche Veranstaltungen
mit Vorträgen, Filmen und Workshops werden vom Verein Steintormasch über Aushang an den Informationstafeln der Kolonien und Vereinseinrichtungen bekannt gegeben und stehen auch auf der Vereins-Website: www.steintormasch.de. Eine Liste der Veranstaltungen gibt es hier auch zum Herunterladen.

Wie geht es weiter?
Die 34 Modellgärtner/innen werden noch das ganze weitere Jahr bis hin zur Ernte bzw. der Aussaat von Zwischenfrüchten oder Folgekulturen nach der Ernte durch den BUND begleitet. Im Gegenzug werden sie innerhalb ihrer Kolonie anderen Interessierten ihr Wissen weitervermitteln und ihre Gärten als „best practice“-Beispiele zeigen. Sie kooperieren auch bei der Dokumentation, z.B. mit Fotos ihrer Tätigkeiten und Interviews, und der Auswertung des Projekts.

Schwerpunkthema Äpfel
In Ergänzung zum Gemüseanbau wird der Verein Steintormasch mit dem Kauf einer Apfelpresse zur Verwertung von Äpfeln aus den Kolonien anregen. Während der Apfelzeit von August bis September wird es mehrere Tage geben, an denen die Äpfel direkt beim Vereinshaus gepresst werden. Der Apfelsaft kann im Anschluss von den Anlieferern gleich mitgenommen werden

Schauen Sie wieder vorbei, wir werden weiterhin über den Fortgang des Projekts berichten!



Veranstaltungskalender 2017

Rundbrief 2017

Hier können Sie sich unseren aktuellen Rundbrief downloaden.

 

Impressum:
Herausgeber
BUND Region Hannover
Redaktion
Sabine Littkemann und
Georg Wilhelm
Layout
Jana Lübbert

PRESSEMITTEILUNGEN

vom BUND Region Hannover HIER

Fragen zu Fledermäusen?

BUND FLEDERMAUS ZENTRUM Hannover

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mit vielen Links zu Umweltprojekten in Niedersachsen

Unsere BÜROZEITEN

Wenn Sie unsere MitarbeiterInnen vom BUND Region Hannover persönlich erreichen wollen: montags von 13 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr ist unser Büro garantiert besetzt. Ansonsten versuchen Sie es unter der Woche; wir sind oft auch außerhalb der Bürozeiten erreichbar. Telefon Geschäfts-stelle 05 11 / 66 00 93

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