BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Stoppt TTIP und Ceta

Ratgeber zu CETA vom Berufsverband der Rechtsjournalisten

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. haben vor kurzem einen herausgegeben "Ratgeber „Das Freihandelsabkommen CETA: Ein Vorspiel für TTIP?".

Der Ratgeber beinhaltet folgende Informationen:

Die umfassende Wissensquelle steht interessierten Bürgerinnen und Bürger online zur Verfügung und wird vom Verein stetig ausgebaut und regelmäßig aktualisiert.

Hier geht es zum CETA Ratgeber:  http://www.anwalt.org/ceta/

Schlechter Deal für EU-Bäuerinnen und Bauern

In der im Juli 2017 erschienenen Broschüre wird auf die Gefahren für die europäische Landwirtschaft durch TTIP aufmerksam gemacht. Sie wurde gemeinsam vom BUND mit seinem europäischen Netzwerk Friends of the Earth Europe herausgebracht und ist hier als download erhältlich.

Zwischen der EU und den USA gibt es in puncto Agrarwirtschaft seit langem Handelsstreitereien und Meinungsverschiedenheiten. Strittig sind insbesondere Agrarfördermaßnahmen und der Schutz von Umwelt, VerbraucherInnen und Tieren. In denTTIP-Verhandlungen geht es nicht nur um den Abbau von Zöllen, sondern um zahlreiche sog. nicht-tarifäre Sachfragen, die uns alle betreffen: zu Lebensmittelsicherheit, Antibiotika und Hormone in der Fleischproduktion, chemische Fleischdesinfektion, Einsatz von Pestiziden und Produktion von gentechnisch veränderten Organismen. Mehr Exporte europäischer landwirtschaftlicher Produkte muss nicht zwangsläufig zu mehr Einkommen führen; auch VerbraucherInnen werden kaum Vorteile haben. 

Wer hat dann wirklich Interesse an TTIP??? Ein neuer Bayer-Monsanto???

Studie: CETA und TTIP bedrohen Wasserwirtschaft

Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA gefährden die kommunale Wasserversorgung warnen die Stadtwerke Karlsruhe.

Die Stadtwerke Karlsruhe haben untersucht, inwiefern die geplanten EU-Freihandels- und Investitionsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) sowie das plurilaterale Dienstleistungsabkommen TiSA Auswirkungen auf die kommunale Wasserversorgung haben. Mehr: Quelle



23. April 2016 - Demonstration in Hannover

Obama und Merkel kommen – TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

Die Hannover Messe 2016 wird zusammen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama eröffnet: Ihr Ziel ist es, die TTIP-Verhandlungen gemeinsam voranzubringen. Doch das Handels- und Investitionsabkommen der EU mit den USA droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben.

Bereits durch CETA (Kanadisches Freihandelsabkommen) könnten Großunternehmen über kanadische Tochtergesellschaften EU-Mitgliedsstaaten auf Schadensersatz verklagen, wenn neue Gesetze ihre Profite schmälern. Dagegen tragen wir unseren Protest auf die Straße!

Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit zehntausenden Menschen am Samstag, den 23. April in Hannover – unmittelbar vor dem Besuch Obamas. Bewerben Sie die Demo vor Ort und kommen Sie mit Ihren Freunden nach Hannover!

Dabei sind wir Teil einer transnationalen Protestbewegung: Auf beiden Seiten des Atlantiks streiten wir zusammen mit unseren Freund*innen und Partner*innen in Kanada und den USA gegen Abkommen, die vor allem mächtigen wirtschaftlichen Interessengruppen dienen.

Hier wie dort treten wir für eine Handels- und Investitionspolitik ein, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert.

  • Sie muss insbesondere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit fördern
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten von Staaten, Ländern und Kommunen für die Zukunft sichern
  • Nationale wie internationale Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt stärken
  • Die Entwicklung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung fördern

Hierfür gehen wir am Samstag, den 23. April in Hannover auf die Straße – Demonstrieren Sie mit!

Start der Demo: 12 Uhr, Opernplatz Hannover

Zur Internetseite der Demostration

Kommunen kritisch gegenüber TTIP

Die geplanten Freihandelsverträge der EU mit den USA und Kanada stoßen auch auf kommunaler Ebene zunehmend auf Widerstand: Allein in Deutschland haben inzwischen über 300 Städte, Gemeinden und Landkreise kritische Stellungnahmen zu TTIP, CETA und dem Dienstleistungsabkommen TiSA verabschiedet – darunter elf Landeshauptstädte sowie die Millionenstädte Köln und München und auch die Region Hannover.

Quelle: http://region-hannover.bund.net/themen_und_projekte/ttip_stoppt_ttip_und_ceta/