Kleiner Fuchs

Foto: Karsten Lange
Foto: Karsten Lange

Merkmale:

Der Kleine Fuchs ist ein mittelgroßer Falter mit geeckten Flügelrändern und rotbrauner Grundfarbe. Die Oberseiten der Flügel sind orangefarben mit einem schwarz-gelblich-weiß gemustertem Vorderrand und einem schwarzen Saumband am Flügelrand, das kleine blaue Flecken enthält. Die Unterseite ist sehr unscheinbar schwarzbraun und tarnfarbig. Flügelspannweite: 3,5 - 5 cm.

Vorkommen:

Der Kleine Fuchs ist einer der häufigsten Tagfalter in unseren Breiten. Allerdings sind seine Vorkommen in den letzten Jahren auffällig zurückgegangen. Er bewohnt fast alle Lebensräume, von der Ebene bis ins Gebirge. Er ist fast in ganz Europa bis in die polaren Gebiete und Asien verbreitet, fehlt aber in Nordafrika. Dieser Edelfalter überwintert bei uns als Schmetterling z.B. auf Dachböden, Garagen oder in Baumhöhlen und ist dadurch schon in den ersten warmen Frühlingstagen zu sehen. Und er ist ein Binnenwanderer, das heißt, er unternimmt innerhalb seines Verbreitungsgebietes kürzere Wanderungen. So fliegt er beispielsweise im Herbst oftmals aus dem Gebirge in die wärmeren Tieflagen und die nächste Generation im Frühsommer wieder zurück. Die Falter können unter anderem auf nektarreichen Hochstaudenfluren mit Vorkommen der Hauptnektarpflanzen Wasserdost und Kratzdistel angetroffen werden.

Flugzeit:

In den kälteren Regionen Europas einschließlich der Höhenlagen trifft man den Kleinen Fuchs von Mai bis August an, in wärmeren Gebieten dagegen sogar von Mai bis Oktober.

Nahrung:

Die Falter besuchen Blüten, wobei das Spektrum der Nektarpflanzen sehr breit ist. Die Raupen leben in großen Gesellschaften an Brennnesseln.