Streuobstwiese - bedrohter und erhaltenswerter Lebensraum für vielfältige Arten

Streuobstwiesen sind in der Region Hannover nicht sehr häufig mehr anzutreffen. Die Erhaltung alter Streuobstbestände ist daher ein besonderes Anliegen, denn die oft alten und knorrigen Bäume sind Lebensraum vieler bedrohter und interessanter Tiere. Aber auch die Neuanlage für Obstbaumalleen und Streuobstwiesen macht unsere - oftmals ausgeräumte - Landschaft wieder bunter und attraktiver für Menschen und Tiere.

Die BUND Ortsgruppe Pattensen hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Wegeteam Pattensen und mit Unterstützung der Stadt Pattensen 24 Hochstamm-Obstbäume entlang eines Wanderweges am Hüpeder Bach gepflanzt: Viele alte Apfelsorten, auch Birnen, Pflaumen, Reneclauden, Süßkirschen (zwei Sorten, die sich gegenseitig befruchten), Quitten, eine Mirabelle, Mispel und Walnuß sind dabei. Unsere Ortsgruppe in Pattensen hat glücklicherweise auch tatkräftige Landwirte in der Gruppe, sodass wir in erstaunlich kurzer Zeit mit guter Logistik sowie Trecker, Anhänger und Minibagger alle großen Bäume bis zum frühen Nachmittag gepflanzt haben.

Ein besonderer Dank geht an "Sweet Family" der Firma Nordzucker, die rund 1000€ dazu gestiftet haben, um qualitativ besonders gute, bereits ältere Bäume zu kaufen, damit es bald auch etwas zum Ernten für Wanderer und die Tiere geben wird. Ein weiterer großer Dank geht an die Stadt Pattensen für die weitere finanzielle Unterstützung sowie die Spende des Bürgermeisters Griebe, der den Apfelbaum "James Grieve" gespendet hat. Die qualitativ hochwertigen Bäume wurde bei der Baumschule Kewel in Eldagsen gekauft. Herr Kewel hat die Ortsgruppe des BUND dabei ausgiebig und versiert beraten.


Die Walnuß ist gepflanzt - alle wurden dazu gebraucht!

Von Herrn Kewel wurde uns etwas ganz Besonderes empfohlen: der "Rote Hauptmann", eine köstliche alte Apfelsorte, die bei ihm auf dem Gelände zu bewundern war und nun am Hüpeder Bach steht. Auch der "Kaiser Wilhelm" ist vielen noch aus alten Gärten bekannt.

Kaiser Wilhelm und Roter Hauptmann

Wir möchten auch auf die umfangreichen Informationen des BUND Lemgo zum Thema Streuobst verweisen. Zwei besonders wertvolle Angebote haben wir in beigefügter [PDF] zusammengestellt.



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Arbeitsgruppe Garten naturgemäß

Kontakt:
Klaus Hennemann
Tel.: 0511 / 69 22 52

Astrid Groß, Susanne Leipold, Sibylle Maurer-Wohlatz über Geschäftsstelle

Treffen:
nach Vereinbarung in einem Garten eines Mitglieds der Arbeitsgruppe

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