Abstand zu Waldrändern bei Bebauung

Es kursieren verwirrende Meldungen wie „die LH Hannover fordere einen Abstand von 35 Metern zum Waldrand bei Bebauung“. Der BUND möchte dies richtig stellen: Das zurzeit noch gültige ebenso wie das im Entwurf vorliegende Regionale Raumordnungsprogramm gibt klar vor, dass ein Abstand von 100 Metern zu Waldrändern einzuhalten ist. Außerdem sind sowohl nach der alten wie auch der neuen Regelung einzelne, gut begründete Ausnahmen möglich.

Anders als in der Presse dargestellt, gilt diese Vorschrift auch nur für Wälder und nicht für „Baumgruppen“. Irritierend ist auch die falsche Annahme, dass nach dem Waldgesetz bereits 1000qm große Gehölze als Wald definiert sind. Der BUND hatte 2002 bei der Novellierung des Waldgesetzes zur größeren Rechtssicherheit eine Untergrenze 2000qm vorgeschlagen, um Wald und Baumgruppen zu unterscheiden, was vom niedersächsischen Gesetzgeber jedoch abgelehnt wurde. Es muss deshalb im Einzelfall entschieden werden, ob es sich um Wald handelt, wobei eine Schutzzone, die größer als das Gehölz ist, sicherlich unverhältnismäßig wäre.

Der BUND betont, dass in Hannover es angesichts der umfangreichen geplanten Bebauungen wichtig ist, dass ein Grundgerüst von naturnahem Grün erhalten bleibt, damit die Stadt auch auf lange Sicht lebenswert bleibt. Dafür bieten sich die Wälder und, in den wenigen Bereichen, wo sie noch erhalten sind, ihre unverbauten Randbereiche ganz besonders an.

Daher ist es aus BUND-Sicht unverständlich, dass sich die hannoverschen Bauverwaltung gegen die vernünftige Vorgabe der Regionalplanung stemmt und dies mit unsachlichen Behauptungen begründet wie einer angeblichen „35-Meter-Waldabstandsregelung“ der LH Hannover.



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