Mehr Natur im Stadtwald

In der nördlichen Eilenriede
In der nördlichen Eilenriede

Mehr Natur im Stadtwald - das ist der Titel einer Veröffentlichung, die die BUND-Kreisgruppe 1993 zusammen mit dem Hannoverschen Vogelschutzverein (hannoversche Ortsgruppe des NABU) herausgebracht hat. Und es ist zugleich das Programm eines wichtigen Teils unserer Arbeit der letzten zwei Jahrzehnte.

Zwar sind die stadteigenen Wälder in Hannover, das sind u.a. Eilenriede, Tiergarten, Seelhorst, Ricklinger Holz und Klosterforst Marienwerder, in mancher Hinsicht seit jeher in einem für Naturschutz und Naturerleben wertvollen Zustand. Die Baumartenzusammensetzung ist mit vorherrschenden Eichen-Hainbuchen- und Buchenwäldern sehr naturnah. Und statt durch Kahlschlagwirtschaft entstandenen Altersklassenbeständen, wie sie in vielen anderen Wäldern verbreitet sind, herrschen gemischtaltrige und damit strukturreiche und reizvolle Bestände vor. Trotzdem wurde im Wald längst nicht soviel Natur zugelassen, wie es möglich gewesen wäre. Obwohl es politisch unbestrittenes Ziel war, dass in der Eilenriede und den anderen stadteigenen Wäldern Erholung und Natur Vorrang haben und forstliche Holznutzung an allerletzter Stelle stehen sollte, war die Praxis doch stark am Waldbau im Wirtschaftwald orientiert.

Heute sind wesentliche Punkte unserer langjährigen Forderungen erfüllt.

Trotz mancher Abstriche und Kompromisse, insbesondere was die Holznutzung betrifft, muss festgestellt werden, dass im Vergleich zu vielen anderen Wäldern, nicht zuletzt auch im Vergleich zu den niedersächsischen Landesforsten, in den stadteigenen hannoverschen Wäldern heute ein guter Ausgleich zwischen den Interessen von Naturschutz, Erholung und Forstwirtschaft gefunden wurde.

Ein wichtiges Thema für den Naturschutz ist auch die Neubegründung von Wald, bei der heute generell noch viele Chancen vertan werden.



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