Verbändeplattform für eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik

Die "Gemeinsame Agrarpolitik" muss zu einer am Gemeinwohl orientierten Politik werden. Gesellschaftliche Leistung muss sich lohnen, damit Europas Agrarpolitik nicht länger auf unsere Kosten geht.

EU-Agrarpolitik wird nicht nur in Brüssel gemacht. Die neue Reform bietet umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten für die Nationalstaaten, einen echten Richtungswechsel in der Landwirtschaftspolitik zu vollziehen. 

Ein Großteil der Gelder kann für eine vielfältigere, bäuerliche, natur- und umweltfördernde, tierschutzverträgliche Landwirtschaft eingesetzt werden, eine Forderung, die von 30 Organisationen unterzeichnet worden ist. Mittlerweile unterstützen 70 Verbände die Position zu einer Agrarwende JETZT!

Die Verbände fordern die Bundesregierung und die Bundesländer auf

  • die Möglichkeit voll auszuschöpfen, mit dem Einsatz von bis zu 30 % der EU-Direktzahlungsmittel ("1. Säule") die Zahlungen für die ersten Hektare je Betrieb um bis zu 65 % zu erhöhen.
  • 15 % der Direktzahlungsmittel für spezifische Förderprogramme der Ländlichen Entwicklung ("2. Säule") zu verwenden. Sie sollen in den Bereichen Agrarumwelt, Klimaschutz, ökologische Landwirtschaft, Tierschutz und regionale Vermarktung eingesetzt werden.
  • Direktzahlungen an einzelne Betriebe über 150.000 Euro pro Jahr zu kürzen, sofern arbeitsintensive Betriebe (z. B. ökologischer Landbau) die Möglichkeit erhalten, durch Nachweis ihrer Arbeitskosten diese Kürzung zu vermindern oder gegebenenfalls ganz aufzuheben.
  • 5 % der Direktzahlungsmittel für benachteiligte Gebiete (z. B. Grünlandflächen in hochwassergefährdeten Gebieten oder Bergregionen) vorzusehen, um u. a. Flächen mit hohem Naturschutzwert zu schützen.
  • das "Greening" (die Bindung der Direktzahlungen an Umweltstandards, die noch nicht in Gesetzen verankert sind) so umzusetzen, dass eine möglichst große positive ökologische Wirksamkeit erreicht wird, z.B. durch ein generelles Umbruchverbot umweltsensibler Dauergrünland-Flächen und einen Ausschluss chemischer Pflanzenschutzmittel und Düngung auf ökologischen Vorrangflächen.
  • beweidbaren Flächen wie Heideflächen, Streuobstwiesen, Salzwiesen, Feuchtflächen und Magerrasen in die Förderkulisse für die Direktzahlungen einzubeziehen.

Weitere Informationen:

 

 



Veranstaltungskalender 2017

Rundbrief 2017

Hier können Sie sich unseren aktuellen Rundbrief downloaden.

 

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