Klimaschutz in der Region Hannover

Dass der Klimawandel zwar begonnen, aber der Weg in die Klimakatastrophe nicht zwangsläufig ist, zeigen die vielfältigen Aktivitäten in der Landeshauptstadt, in der Region Hannover, an der eine Vielzahl von Interessensverbänden, Wirtschaftsunternehmen, der Verwaltungen, der Politik und natürlich auch der Umweltverbände beteiligt sind.

So hat sich die Landeshauptstadt Hannover im Rahmen der „Klima-Allianz 2020“ das Ziel gesetzt, 40 Prozent der lokalen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 einzusparen. Das ist mehr als die 30 Prozent, die die Bundesregierung im Rahmen der internationalen Verhandlung aktuell zugesagt hat.

Mit im Boot sind die Stadtwerke Hannover AG sowie rund 80 weitere Akteure aus der Verwaltung, der Wirtschaft und der Verbände. Das Ergebnis der Klima-Allianz Hannover liegt als Klimaschutzaktionsprogramm 2008 bis 2020 für die Landeshauptstadt Hannover mittlerweile vor. Mehr unter www.hannover.de/region/klimaschutzjahr/

BUND zieht seine Kritik "Hannover setzt auf neues Kohlekraftwerk Staudinger" zurück.

Trotz der vielfältigen positiven Ansätze gab es einen zentralen Einwand an der kommunalen Energiepolitik: Gemeinsam mit vielen anderen Umweltverbänden kritisierte der BUND, dass in Hannover eine Beteiligung am von enercity am Kohlekraftwerk Staudinger geplant war. Diese Kritik nimmt der BUND hiermit zurück, da die Beteiligung an diesem Kraftwerk seitens der Stadt zurückgezogen wurde.

Der BUND setzt sich bundesweit dafür ein, dass keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden.   Es gibt keine klimaschädlichere Art der Stromerzeugung als die Verbrennung von Kohle. Zum Vergleich: Braun- und Steinkohlekraftwerke sind mehr als doppelt so klimaschädlich wie moderne Gaskraftwerke.

Die großen Dampfwolken aus den Kühltürmen der Kraftwerke machen ein anderes Problem deutlich: Mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie geht als ungenutzte Wärme verloren. Kohlekraftwerke mit ihren hohen Investitionskosten sind auf eine sehr lange Nutzungsdauer von über vierzig Jahren ausgelegt. Wenn jetzt neue Kohlekraftwerke gebaut werden, legen sie einen hohen Sockel klimaschädlicher Emissionen für Jahrzehnte fest.

Mehr zur Diskussion um die Renaissance von Kohle und Braunkohle sowie der Kritik an der geplanten CCS-Speichertechnologie auf den Seiten des BUND Bundesverbandes http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/



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