Polymitas vom Aussterben bedroht

Die Polymitas tragen durch ihre besondere Ernährungsweise zum biologischen Pflanzenschutz auch in Kaffeeplantagen bei. Indem sie Algen von den Blättern und Stämmen fressen, reinigen sie die Gehölze und schützen sie vor Infektionen. Das illegale Sammeln und Töten von Polymitas während der Kaffeeernte von Oktober bis November – also kurz bevor sich die Tiere paaren - ist besonders dramatisch. Wenn die Bestände vor der Weitervermehrung vernichtet werden, wird es in wenigen Jahrzehnten keine Polymitas mehr geben! Davon betroffen ist insbesondere die Region um Baracoa im Alexander von Humboldt-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Die touristisch sehr beliebte Stadt Baracoa könnte so eines seiner wichtigsten Wahrzeichen verlieren und die Menschheit die schönsten Gehäuseschnecken der Welt!

Die ökologischen Stationen in Siboney und Gran Piedra

Obwohl in der Ökologischen Station in der Reserva in Siboney noch viel zu bauen ist, was aufgrund der knappen Mittel nur schrittweise möglich ist,  hat sich in den letzten Jahren viel bewegt. Die während der wirtschaftlich schwierigen Zeit in Kuba verfallene Naturschutzstation in Siboney wird von BIOECO wieder nach und nach aufgebaut, um hier Räumlichkeiten für die Umweltbildung, für die Schutzgebietsbetreuung und für wissenschaftliche Studien zu schaffen. Hier ist das renovierte Gebäude zu sehen mit dem neuen Aufbau und Schlafmöglichkeiten für ca. 20 Personen.

So können mittlerweile Studenten aus ganz Kuba oder Wissenschaftler, die im Gebiet arbeiten und forschen hier beherbergt werden. Es gibt auch eine Küche zur Selbstverpflegung. Und es wird auch mal gemeinsam gefeiert, wie hier beim Besuch im Oktober 2005.

Die Ökologische Station bietet darüber hinaus nicht nur kubanischen Studenten die Möglichkeit, im Schutzgebiet zu forschen: Interessierte Lernende aus aller Welt sind willkommen, hier zu forschen, Fach-, Diplom- und Doktorarbeiten zu schreiben oder Workshops mit den kubanischen Ökologen durchzuführen. Wer daran Interesse hat, sollte sich direkt mit BIOECO in VErbindung setzen oder Kontakte deutscher Universitäten zu kubanischen Universitäten mit entsprechenden Studiengängen suchen (zum Beispiel Universidad del Oriente in Santiago de Cuba oder in Havanna).

Rechts sind die Mitarbeiter der Station, kubanische Studenten, die vor Ort Studien durchführen und die Gäste des BUND im Februar 2006 zu sehen.

Als wir die Möglichkeit hatten, im neuen Schlafraum in der Station zu übernachten, konnten wir auch in dem luftigen, offenen Gebäude interessante weitere Gäste beobachten, wie diese riesigen Nachtfalter.

Zur Zeit wird gegenüber dem Bürogebäude ein Hausmeisterhaus gebaut. Noch wohnt die Hausmeisterfamilie im Bürogebäude, damit sie rund um die Uhr im Gelände präsent ist. Doch bald wird hier ein großer Bereich frei, um hier Fortbildungen, Seminare und Umweltbildung durchzuführen sowie ein Labor einzurichten.

Der Wiederaufbau der Gebäude sowie die Einrichtung sind noch nicht abgeschlossen und  kosten viel Geld, dass BIOECO nicht aus eigener Kraft bereitstellen kann. Die holländische Nichtregierungsorganisation und Stiftung HIVOS [extern] unterstützt BIOECO hierbei.

Doch leider haben die schweren Zerstörungen durch den Hurican



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