Nackt und nass und manchmal quakt`s
Wer kennt sie nicht, diese Verwandlungskünstler: Sowohl im Wasser als auch an Land sind sie zu Hause, und manche machen sich durch lautes Quaken bemerkbar.
Frösche, Kröten und Unken, Molche und Salamander gehören zur faszinierenden Welt der Amphibien, auch Lurche genannt. Amphibien leben im Wasser wie auf dem Land. Der Name kommt von Amphibios, d.h. in zwei Bereichen lebend oder griechisch: Amphibia = doppellebig. Insgesamt gibt es 21 heimische Arten.
Vor allem während der Laichzeiten sind die Lurche in Gefahr: Jedes Jahr werden Tausende Kröten und Frösche während ihrer Wanderungen Opfer des Straßenverkehrs.
Aber nicht nur der Verkehr bedroht die Amphibien: Noch problematischer ist die Zerstörung von Lebensräumen und Laichgewässern und die zunehmend eintönige Landschaft. Denn die Lurche können langfristig nur überleben, wenn ihre Lebensräume erhalten bleiben. Der Alpen-Kammmolch und die Rotbauchunke sind unmittelbar vom Aussterben bedroht, mancherorts sogar schon verschwunden. Viele andere Populationen sind bedenklich zurückgegangen. Wie stark die verschiedenen Arten bedroht sind, belegt die Rote Liste.
Einige der heimischen Amphibien, ihre Erkennungsmerkmale und Lebensräume haben wir hier unter dem Menüpunkt "Arten" aufgeführt. Informationen zum Schutz der Amphibien erhalten Sie über die weiteren Menüunterpunkte.