BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Die Niedersächsische Bingo Umweltstiftung fördert das Projekt „Universum Kleingarten“ in Hannover

Hannover, 9. Juli 2018. Kleingärten liegen wieder voll im Trend und damit auch das „Universum Kleingarten“; ein Projekt des BUND Region Hannover mit Hannoverschen Kleingartenvereinen. Dank der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung, die das Projekt in der sehr erfolgreichen Pilotphase mit dem Kleingartenverein Vereinigte Steintormasch bereits in 2017 gefördert hat, wird es jetzt bis Ende Mai 2020 fortgesetzt. Zuvor hat die Landeshauptstadt Hannover die Vorbereitungen dazu im Frühjahr dieses Jahres unterstützt. Projektziel ist die Ökologisierung der Kleingärten und die Rückbesinnung auf ihre ursprüngliche Idee mit einer Drittelung der Fläche für den Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf, für Erholung und als Ziergarten. Mehr ...

Aldi-Logistiklager in Aligse:Auch der BUND stellt Mängel bei den Planungen fest

Nachdem die Bürgerinitiative Aligse-Kolshorn-Röddensen der Stadt Lehrte Fehler beim Thema Straßenverkehr und Lärm vorwirft, äußert sich nun auch BUND Region Hannover kritisch gegenüber den derzeit vorliegenden Planungen zum Aldi-Logistiklager in Aligse. Neben einer fehlenden Alternativenprüfung und einer mangelhaften Bürger-beteiligung sieht der BUND aus naturschutzrechtlicher Sicht vor allem Fehler bei den geplanten Kompensationsmaßnahmen.

Hannover, 07.05.2018. – René Hertwig, Naturschutzreferent des BUND Region Hannover, stellt nach der Überprüfung der derzeit vorliegenden Planungsunterlagen fest: „Die Unterlagen sind mangelhaft und nicht ausreichend für eine sachgerechte Beurteilung des Vorhabens. So fehlen zum Beispiel Aussagen zu möglichen Alternativen, sowohl  hinsichtlich des Standortes als auch bezüglich der eigentlichen Umsetzung des Vorhabens.“ Entsprechend der Anlage 1 zum Baugesetzbuch (BauGB) stellt die Alternativenprüfung einen Bestandteil des Bauleitplanverfahrens und insbesondere der Umweltprüfung dar. Dabei sind Standortalternativen aber auch Konzeptalternativen zu erörtern und die Gründe für die letztlich gewählte Alternative für jedermann nachvollziehbar darzulegen. Das heißt, dass der Sachverhalt zumindest soweit ausgeführt wird, wie das für eine sachgerechte Entscheidung erforderlich ist. Bislang fehlen diese Angaben, so dass für die rechtlich sichere Beurteilung des Vorhabens zunächst alle möglichen Alternativen untersucht werden müssen. ...

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Weiter Pestizideinsatz auf stadteigenen Äckern BUND: Stadt setzt Ratsbeschluss für Ökolandbau nicht um

Hannover, 26.04.2018. Genau ein Jahr ist es her, dass der Rat beschlossen hat, die stadteigenen Ackerflächen Ökolandwirten anzubieten. Doch passiert ist nichts, kritisiert der Naturschutzverband BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). „Mit Recht reden alle vom katastrophalen Insektensterben. Aber die hannoversche Stadtverwaltung lässt es weiter zu, dass auf ihren eigenen Grundstücken auf hunderten von Hektar Insektenvernichtungsmittel und andere Pestizide gespritzt werden“ stellt BUND-Vorstandsmitglied Georg Wilhelm fest. „Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichem Eigentum.“

Bereits 1988, also vor 30 Jahren, hatte der Rat die Stadtverwaltung aufgefordert, die landwirtschaftlichen Flächen im Stadtgebiet zu ökologisieren. Im Vorfeld der EXPO wurde daraufhin der Kronsberghof gegründet, wo auf 120 Hektar Fläche Ökolandbau ohne chemische Pflanzenschutzmittel betrieben wird. Nach dem Jahr 2000 wurde aber kein einziger weiterer Acker mehr an Ökobetriebe neu verpachtet. Daher wird weiterhin Jahr für Jahr auf rund 600 Hektar stadteigener Ackerfläche mit Pestiziden gegen wildlebende Pflanzen und Tiere vorgegangen. „Leidtragende sind unter anderem Wildblumen, Bienen, Schmetterlinge und Feldvögel,“ kritisiert Wilhelm. „Leidtragende sind aber auch die Menschen in dieser Stadt, die in den Landschaftsräumen Natur erleben und nicht durch Spritzmittelwolken spazieren wollen.“ ...

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An diesem Wochenende geht es los – zahlreiche BUND Pflanzen- und Tomatenbörsen in Stadt und Region Hannover bieten Vielfalt für Garten und Balkon!

Hannover, 25.04.2018. Allen Wetterkapriolen zum Trotz geht nun die Saison für die mittlerweile sehr beliebten Pflanzen- und Tomatenbörsen los – wer sich etwa mit historischen und samenfesten Tomatensorten eindecken will, hat bereits am kommenden Wochenende die Qual der Wahl und kann zwischen drei Veranstaltungen wählen.

Termine von allen Börsen hier...

Quelle: http://region-hannover.bund.net/presse/pressemitteilungen_2018/