Pressemitteilungen 2017

Schluss mit Spritzen auf städtischen Äckern - BUND und NABU fordern klaren Vorrang für Ökolandbau!

17.02.2017 Ökologischer Landbau auf allen Acker- und Wiesenflächen, die der Stadt Hannover gehören: Das ist die Forderung der Naturschutzverbände NABU (Naturschutzbund Deutschland) und BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). „Chemische Pflanzenschutzmittel und Überdüngung gehören bundesweit zu den wichtigsten Ursachen für den Verlust an Artenvielfalt und verursachen erhebliche Umweltprobleme“, betont die hannoversche NABU-Vorsitzende Karola Herrmann. „Ob Feldlerche oder Feld-Rittersporn: Pflanzen und Tiere der Äcker gehen drastisch zurück. Da kann es kein vernünftiger Einsatz von kommunalem Vermögen sein, Grundeigentum vorzuhalten, um damit konventionelle Landwirtschaft zu fördern.“ Mehr dazu lesen Sie hier...

Ein ausführliches Hintergrundpapier zum Thema können Sie hier herunterladen. 

Hände weg von der Schwarzen Heide! BUND und NABU: Es geht um mehr als um Laubfrösche

Hannover, 02. Februar 2017. - Die Naturschutzverbände NABU und BUND kritisieren die Forderungen von SPD und FDP, in der Schwarzen Heide im Nordwesten Hannovers weitere Baugebiete zulasten ökologisch herausragender Freiflächen zuzulassen. Dies würde nicht nur die Lebensräume sehr seltener Tier- und Pflanzenarten, sondern auch ein Erholungsgebiet für die Menschen in Hannnover und Umgebung gefährden. Georg Wilhelm vom BUND Region Hannover: „Noch dominierten schöne alte Stieleichen, baumreiche Alleen und Hecken die Szenerie der westlichen Schwarzen Heide. Spaziergänger und Erholungssuchende wissen diese landschaftliche Schönheit zu schätzen.“ 

BUND: Erhalt der Kleingärten muss Vorrang vor Wohnbebauung haben

30.01.2017 Auch der BUND Region Hannover stellt das kürzlich von Stadtverwaltung und Bezirksverband beschlossene Kleingartenkonzept in Frage und unterstützt das sogenannte Aktionsbündnis gegen Kleingartenzerstörung. Die Initiative von betroffenen Pächtern und Kleingärtnern will mit einer Unterschriftensammlung und einem Bürgerantrag das Konzept erneut auf die politische Agenda der Stadt heben, um die drohende Vernichtung von Kleingartenflächen noch abzuwenden. „Bis zu 1000 Kleingarten- und Grabelandparzellen sollen für Wohnungsbau und Gewerbeflächen weichen“, kritisiert Karsten Plotzki, Mitglied im Vorstand des BUND Region Hannover, das „Kleingartenvernichtungskonzept“.

Baumfreundliche Umgestaltung statt Tabula rasa BUND fordert Erhalt der 12 Robinien am Wedekindplatz

Hannover, den 18.01.2017. „Völlig inakzeptabel“ sind die Pläne der Stadtverwaltung, im Zuge einer Platzneugestaltung alle zwölf Robinien am Wedekindplatz zu fällen, für den BUND Region Hannover. „Das widerspricht allen Zielen und Grundsätzen einer grünen und nachhaltigen Stadtplanung“, kritisiert BUND-Vorstandsmitglied Reiner Luginbühl. Der Wert großer Bäume für das Klima und die Natur in der Stadt und nicht zuletzt für die Menschen im Quartier könne kaum zu hoch eingeschätzt werden, erklärt der Naturschutzexperte. „Vor allem ältere Bäume produzieren große Mengen Sauerstoff, binden Feinstaub, spenden Schatten, kühlen im Sommer und sind Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten.“ Neupflanzungen könnten diese Wohlfahrtswirkungen nur in Bruchteilen ersetzen.

Neues Projekt startet: Universum Kleingarten

11.1.2017 Mit Beginn des Jahres startet ein einzigartiges Projekt als Kooperation zwischen dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) der Region Hannover und dem Kleingartenverein Vereinigte Steintormasch e.V. Unter dem Motto „Universum Kleingarten“ steht die Ökologisierung und die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Konzeption der Gärten mit der Drittelung der Fläche im Mittelpunkt: für den Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf, zur Erholung und als Ziergarten. Das Projekt wird von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung gefördert.

Die Selbstversorgung mit Gartenerzeugnissen ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Hintergrund gerückt zugunsten eines Gartens, der vorrangig der Erholung dient mit möglichst pflegeleichten, oft exotischen Gehölzen, viel Technik und wenig Handarbeit. Das entspricht jedoch nicht mehr dem Charakter der ursprünglichen Gartenbewegung und auch nicht dem Kleingartengesetz und den Vereinssatzungen. Dem wollen die Projektpartner anhand ausgesuchter Schwerpunkte entgegenwirken.



Hier ist noch der Veranstaltungskalender 2016 - für 2017 folgt er bald. Termine, die hier nicht aufgeführt sind, finden Sie unter "Aktuelle Termine", die kontinuierlich aktualisiert werden. Hier unsere Pflanzenbörsen 2017.

Aktueller Rundbrief

Hier können Sie sich unseren aktuellen Rundbrief downloaden.

Impressum:
Herausgeber
BUND Region Hannover
Redaktion
A. Groß, S. Maurer Wohlatz, G. Wilhelm

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